Dienstag, 8. Januar 2008
Heute gelernt: "Hundertschaft"
Nix da Hundert, ihr elenden Zivilisten! Mir als Uniformliebhaber wären natürlich dreihundert schnucklig uniformierte Polizistinnen und Polizisten in kleidsamem Blau lieber gewesen als bloß drei mal 34 schnucklig uniformierte. Aber eine Hundertschaft sind eben keine Hundert sondern können 100 Personen in Schach halten. Wurde mir gesagt. Ich glaubs auch. Dreihundert waren das nicht. Und wat dat Rumgepuhle im Geäst erst den Steuerzahler kostet! (Siehe "Heute gelernt: Wie aus einer Meldung 'keine Meldung' wird). Aber schnucklig waren se.
Heute gelernt: Wie aus einer Meldung 'keine Meldung' wird
Erster Toter, erstes Blut. Aus der Nähe habe ich ihn aber nicht gesehen, war alles mit Polizeiabsperrflatterband abgesperrt. Nur sein Blut auf einem Ast. Und drei Hundertschaften, die den Tatort in Formation absuchten.
War dann aber doch kein Mord, Suizid per Messerstich in den eigenen Hals. Und da kräht kein Hahn nach. Isso.
Siehe auch "Heute gelernt: Hundertschaft"
War dann aber doch kein Mord, Suizid per Messerstich in den eigenen Hals. Und da kräht kein Hahn nach. Isso.
Siehe auch "Heute gelernt: Hundertschaft"
Montag, 7. Januar 2008
Heute gelernt: Auf Feuerwehrleute hören
Heute mein erster Brand. Glücklicherweise sind immerhin keine Menschen zu schaden gekommen. Einem Bauern ist aber die Scheune samt einem Viertel seiner Kühe und einem Viertel seines Wohnhauses abgebrannt. Kein Wunder, dass der Mann uns nicht auf seinem Grundstück haben will. So lerne ich auch: Grundstücksgrenzen und "keine Fotos"-Wünsche sind zu respektieren.
Die Feuerwehr löscht die ganze Nacht und aufgrund der Kälte gefriert das Löschwasser, so dass das halbe Dorf eine Rutschpartie ist.
Der Brandmeister läßt uns hinter die Absperrung und gibt uns bereitwillig Auskunft bis er den jüngsten, jungen, ehrgeizigen Kameramann in einer noch dampfenden Ecke der Scheune stehend erwischt, über ihm gesprungene Dachziegeln und das gesamte Gebäude eine einsturzgefährdete Ruine. Der verantwortliche Redakteur hatte den Kameramann Sekunden vorher zum zehnten mal aufgefordert, sich schleunigst aus der Gefahrenzone zu entfernen. Scheinbar nicht laut genug. Der Wutausbruch des Brandmeisters allerdings war nicht zu überhören.
Die Feuerwehr löscht die ganze Nacht und aufgrund der Kälte gefriert das Löschwasser, so dass das halbe Dorf eine Rutschpartie ist.
Der Brandmeister läßt uns hinter die Absperrung und gibt uns bereitwillig Auskunft bis er den jüngsten, jungen, ehrgeizigen Kameramann in einer noch dampfenden Ecke der Scheune stehend erwischt, über ihm gesprungene Dachziegeln und das gesamte Gebäude eine einsturzgefährdete Ruine. Der verantwortliche Redakteur hatte den Kameramann Sekunden vorher zum zehnten mal aufgefordert, sich schleunigst aus der Gefahrenzone zu entfernen. Scheinbar nicht laut genug. Der Wutausbruch des Brandmeisters allerdings war nicht zu überhören.
Heute gelernt: Dicke Socken mitbringen
Unter einer Erfrierung - lat. Congelatio - versteht man eine Schädigung des Gewebes durch Kälteeinwirkung. Sie tritt besonders häufig an kälteexponierten Körperstellen (Ohrmuschel, Nase), ungenügend kältegeschützten Gliedmaßen (Finger, Zehen) und unter Umständen zugleich mit einer allgemeinen Unterkühlung auf.
Bei knapp über Null Grad Außentemperatur, einem Aufenthalt im derart abgekühlten Außenbereich mit einer Dauer von über 60 Minuten und bei ungeeignetem Schuhwerk (Siehe: "Heute gelernt: Kleider machen Leute") ist das Tragen von Stricksocken empfehlenswert.
Heute außerdem gelernt: Auf Feuerwehrleute hören (Siehe "Heute gelernt: Auf Feuerwehrleute hören").
Bei knapp über Null Grad Außentemperatur, einem Aufenthalt im derart abgekühlten Außenbereich mit einer Dauer von über 60 Minuten und bei ungeeignetem Schuhwerk (Siehe: "Heute gelernt: Kleider machen Leute") ist das Tragen von Stricksocken empfehlenswert.
Heute außerdem gelernt: Auf Feuerwehrleute hören (Siehe "Heute gelernt: Auf Feuerwehrleute hören").
Samstag, 5. Januar 2008
Heute gelernt: Liberi et bestiae
Mir als Anfänger werden erstmal Tierthemen zur Recherche zugeschustert. Da kann man sicherlich am wenigsten kaputt machen. Die Bandbreite reicht von Waschbären über Kleinsäuger bis hin zu Großreptilien. Nach den ersten fünf Anrufen hat sich der Merksatz: Tiere immer mit Kindern bereits festgesetzt. "Ach, drei Kinder / acht Enkel / die Nachbarskinder werden verfüttert - na, das ist aber toll"...
Freitag, 4. Januar 2008
Erster Dreh
Erster Dreh - Tiere tun keinem weh... Mich hat vor allen Dingen überrascht, wie lange es dauert, die wenigen besprochenen Szenen aufzunehmen, Nah, Totale, Halbtotale, jemand latscht ins Bild, Versprecher, Krach im Hintergrund, Tier will nicht mehr. Und beim Tierdreh scheißt einem auch schon mal ein Tier wohin, ist klar. Was ich gelernt habe: wenn Tiere, dann müssen auch Kinder dabei sein. Bei den Themenrecherchen der folgenden Tage werde ich nämlich aufgefordert, immer auch nach Kindern zu fragen, eigene Kinder, Enkel, Nachbarskinder - egal, Hauptsache, man treibt welche auf, die mit großen Augen in die Kamera schauen können.Warte noch immer auf Donnerwetter und ich denke, ich muß diese Woche einen Dreh-Erfolg nachweisen können, sonst sehe ich es schon kommen. Die Beträge, die die Sender für einen Beitrag zahlen, sind übrigens viiiiel geringer, als ich bisher angenommen habe. Um im Tierbereich zu bleiben: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Kein Wunder das der Platzhirsch "Chef" regelmäßig röhrt, es müsse eifriger gearbeitet werden und mehr Drehs müßten ran. UUUUUUAAAAAAAAAAA
Mittwoch, 2. Januar 2008
Heute gelernt: ne ATM zu RTL
Asynchronous Transfer Mode (ATM) ist eine Technik der Datenübertragung, bei der der Datenverkehr in kleine Pakete, Zellen oder Slots genannt, mit fester Länge (53 Byte, davon 48 Byte Daten, 5 Byte Zellkopf) codiert und über asynchrones Zeitmultiplexing übertragen wird. Die Verwendung der ATM-Technik findet einen besonderen Nutzen bei Sende- und Rundfunkanstalten in Deutschland. Über Glasfasernetze versenden größere Produktionsfirmen und Sender in Echtzeit ihr Bildmaterial an die verschiedenen Sendeanstalten. Die Übergabepunkte bestehen aus einem En- und einem Decoder, die so genannten „Muxer“ (Multiplex-Verfahren). Die Technik bietet auch die Grundlage zum Live-Schalten von Studio zu Studio.
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