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Freitag, 11. Januar 2008

Heute gelernt: Spratzer

Weiße oder schwarze in Zeilenrichtung verlaufende Bildstörungen, entstehend z.B. bei MAZ-Maschinen durch Drop Outs oder bei ungenügender Signalstärke einer analogen Satellitenübertragung.

Und ich dachte schon, ich hätte wieder Wasser im Ohr, weil ich, "Spratzer" hörend und nur "Kratzer" kennend, beides nicht in Übereinstimmung bringen konnte. Ich war ja eh auch ewig nicht schwimmen.

Heute gelernt: Overshoulder

Ein overshoulder-shot (auch over the shoulder, OS, OTS, oder third-person shot) ist eine Kameraperspektive, die "einen Blick über die Schulter des Protagonisten oder Darstellers wirft". Die Rückseite der Schulter und der Kopf des so Porträtierten werden benutzt, um das Bild dessen ein zurahmen, was die Kamera eigentlich einfängt. So geschehen beim zweiten Tierdreh, in dem der arme Oscar das Schreiben der Versicherung vor die Nase gehalten kriegt, um es zu 'lesen'.

Donnerstag, 10. Januar 2008

Heute gelernt: Stärkstes Bild nach vorn

Beim Schneiden: Stärkstes Bild nach vorn, der Rest ist egal. Wir sind ja hier nur ein Dienstleister, Zulieferer. Die Königsdisziplin Schneiden und Vertonen lernt und braucht man hier nicht. Für den Rohschnitt gibt's die Cutter und das Feintuning machen diejenigen, die's kaufen.

Heute gelernt: Konfro

Die Konfrontation (kurz: Konfro) bezeichnet die Gegenüberstellung zweier im Streit befindlicher Parteien, am besten vor der Kamera, wie z.B.: renitenter Versicherungsnehmer klingelt bei zahlungsunwilliger Versicherung oder Käufer will Artikel zurückgeben worüber Filialleiter sich aufregt. Sowas. Zur Not auch nachgesprochen oder gepixelt.

Meine erste "Konfro" lief ganz entspannt ab. Das Aufrendste war der Versuch, im Dunkeln die Klingelschilder in einer gutbürgerlicher Wohngegend zu lesen, weil das Aufsehen in der gesamten Nachbarschaft erregte und plötzlich Männer in Unterhemden in Haustüren standen (vielleicht doch nicht so gutbürgerlich...). Der zu konfrontierende allerdings ließ uns (nachdem er sich eine Hose (!) angezogen hatte) in seine Wohnung und erläuterte seine Sicht der Dinge. Im Schnitt stellte sich später allerdings heraus, dass er entweder kaum einen geraden Satz zustande gebracht hatte, sich am S*** kratzte oder die Nase hochzog, so daß fast sämtliches "Konfro"-Material nicht zu gebrauchen war.

Mittwoch, 2. Januar 2008

Heute gelernt: ne ATM zu RTL

Asynchronous Transfer Mode (ATM) ist eine Technik der Datenübertragung, bei der der Datenverkehr in kleine Pakete, Zellen oder Slots genannt, mit fester Länge (53 Byte, davon 48 Byte Daten, 5 Byte Zellkopf) codiert und über asynchrones Zeitmultiplexing übertragen wird. Die Verwendung der ATM-Technik findet einen besonderen Nutzen bei Sende- und Rundfunkanstalten in Deutschland. Über Glasfasernetze versenden größere Produktionsfirmen und Sender in Echtzeit ihr Bildmaterial an die verschiedenen Sendeanstalten. Die Übergabepunkte bestehen aus einem En- und einem Decoder, die so genannten „Muxer“ (Multiplex-Verfahren). Die Technik bietet auch die Grundlage zum Live-Schalten von Studio zu Studio.

Dienstag, 20. November 2007

Heute gelernt: Vox-Pops

Vox Pop ist die Kurzform des lateinischen Begriffs „Vox Populi“ und bedeutet „Stimme des Volkes“. Grundlage von “Vox Pop“ ist eine Passantenbefragung, die mit zufällig ausgewählten Personen geführt und bei der in der Regel nur eine Frage gestellt wird. Das Endprodukt ist eine Aneinanderreihung von anonymen Meinungsäußerungen im O-Ton zu einem bestimmten Thema. Diese Aussagen sogenannter „normaler Leute“ bekommt der Journalist durch Umfragen an willkürlich ausgesuchten Orten, meist auffe Straße. (http://www.dw-world.de/popups/popup_pdf/0,,1468774,00.pdf)

Gelernt am zweiten Probetag, an dem es hieß: Dein Thema ist "Es wird Winter", du hast eine Stunde Zeit zum Organisieren, dann kriegst du nen Kameramann und ihr zieht zwei Stunden los.